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Bodengleiche Dusche im Ostalbkreis

Eine bodengleiche Dusche gilt als die komfortabelste Lösung – kein Einstieg, keine Schwelle, der Boden geht durchgängig auf einer Ebene weiter. Ob dies in Ihrem Bad umsetzbar ist, hängt von mehreren technischen Faktoren ab. Im Ostalbkreis vermitteln wir Anfragen an unabhängige Fachbetriebe, die die Machbarkeit vor Ort prüfen.

Was bedeutet „bodengleich"?

Bei einer bodengleichen Dusche liegt die Duschfläche auf einer Höhe mit dem umgebenden Fußboden. Es gibt keine Kante, keine Stufe und keine Schwelle, die überwunden werden muss. Der Zugang ist damit für Rollatoren, Gehhilfen oder Rollstühle grundsätzlich möglich – sofern die Türbreite und die Bewegungsfläche im Bad ausreichend sind.

Ablaufhöhe – die zentrale Herausforderung

Damit das Wasser abfließen kann, muss der Ablauf der Dusche tiefer liegen als die angrenzende Bodenoberfläche. In bestehenden Bädern ist das nicht immer gegeben. Oft befindet sich die Abwasserleitung im Estrich oder in der Decke – eine nachträgliche Absenkung kann aufwendig sein oder in Mehrfamilienhäusern baurechtlich nicht erlaubt sein.

Bodenaufbau und erforderliches Gefälle

Eine bodengleiche Dusche braucht ein ausreichendes Gefälle (mindestens 1–2 Prozent) zum Ablauf hin. Das kann durch eine leichte Neigung im Estrich, eine abgesenkte Duschwanne oder einen speziellen Duschbodenelement erreicht werden. Je nach System wird die Duschtasse in den Estrich eingelassen oder der Boden zur Dusche hin aufgefüllt.

Abdichtung im Verbund

Eine bodengleiche Dusche erfordert eine sorgfältige Abdichtung nach DIN 18534. Der gesamte Duschbereich – Boden und angrenzende Wände – muss gegen eindringendes Wasser geschützt werden. Die Abdichtung muss nahtlos mit der umgebenden Raumabdichtung verbunden sein.

Türbereich und Übergang

Wenn die Dusche bodengleich ausgeführt wird, darf sich auch außerhalb des definierten Gefällebereichs kein Wasser auf dem Badezimmerboden ausbreiten. Eine gut platzierte Duschabtrennung und ein ausreichend tiefes Duschfeld sind hier entscheidend. Der Fachbetrieb plant die Anordnung so, dass der Übergang dicht bleibt.

Vorhandene Leitungen

Wasser- und Abwasserleitungen aus der Badewannen-Zeit liegen teils ungünstig für eine bodengleiche Lösung. Eine Umverlegung ist möglich, bedeutet aber zusätzlichen Aufwand. Der Fachbetrieb prüft bei der Besichtigung, ob und wie die bestehenden Anschlüsse genutzt oder angepasst werden können.

Mögliche Aufbauhöhe

In manchen Bädern lässt sich eine bodengleiche Dusche realisieren, indem der gesamte Badezimmerboden um einige Zentimeter erhöht wird – etwa durch eine Trockenestrich-Konstruktion oder eine Aufdoppelung. Dann entsteht zwar im Inneren des Bades keine Stufe, wohl aber am Übergang zum Flur. Der Fachbetrieb wird Sie auf solche Kompromisse hinweisen.

Wichtiger Hinweis

Ob ein vollständig bodengleicher Einbau technisch möglich ist, muss vor Ort geprüft werden. Nicht jedes Bad erlaubt die dafür erforderlichen baulichen Eingriffe – insbesondere in Mehrfamilienhäusern können bauphysikalische oder statische Grenzen bestehen.

Bodengleiche Dusche anfragen

Beschreiben Sie Ihre Situation – wir prüfen, ob eine Vermittlung an einen unabhängigen Fachbetrieb im Ostalbkreis möglich ist.

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